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Definition
Prozeßhafte Umsetzung von Projekten aus unterschiedlichen Fachbereichen auf Grundlage der landesplanerischen Programme, Pläne und Entwicklungskonzepte.
Die Effizienz landesplanerischer Instrumente hängt maßgeblich von der Konsequenz ab, mit der sie umgesetzt werden.
Deshalb ist die bayerische Landesentwicklung bestrebt, arbeitsfähige Umsetzungsstrukturen – d.h. ein effektives Regionalmanagement – vor Ort aufzubauen und die bestehenden Strukturen bei ihrer Arbeit zu unterstützen.
Kernaufgaben
- Initiierung, Entwicklung und Steuerung regionaler Entwicklungsprozesse
(u.a. durch die Einbindung der relevanten Gruppen in den Entwicklungsprozess)
- Bewusstseinsbildung über die regionalen Potenziale nach innen und außen (z.B. über eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und Regionalmarketingmaßnahmen)
- Erarbeitung und Umsetzung regionaler Entwicklungskonzepte
- Konkretisierung und Umsetzung von zielführenden Projekten
- Beschaffung und Weitervermittlung relevanter Informationen
Grundzüge
Die Grundzüge des Regionalmanagements in Bayern sind Freiwilligkeit und Subsidiarität.
Regionale Entwicklungsinitiativen werden – soweit sie die o.g. allgemeinen Ziele
verfolgen – im Einzelfall bedarfsgerecht im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten unterstützt
- materiell (über den Einsatz von EU-Mitteln und/oder Bundes- bzw. Landesmitteln)
- immateriell (über Informations-, Weiterbildungs- und
Erfahrungsaustausch-Angebote und Netzwerke)
Umsetzung
Die Umsetzung des Regionalmanagements erfolgt in Bayern auf freiwilliger Basis auf
Initiative der regionalen Träger. Die Rolle der Regierungen konzentriert sich dabei
in der Regel auf die Bewilligung und Abwicklung der Fördermittel für das Regionalmanagement
sowie auf die inhaltliche Beratung und Unterstützung der Initiativen.
Regionalmanagement - Initiativen in der Oberpfalz
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- Aktive Regionalmanagement-Strukturen sowie LEADER-Aktionsgruppen in der Oberpfalz (Stand: März 2011)
Weitere Informationen
Übersichtskarten
Beispielprojekte aus der Oberpfalz
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